Der Windpark

Der Windpark Harthäuser Wald

Energie, gewonnen aus Windkraft. Durch diese erneuerbare Energie versorgt der Harthäuser Wald tausende von Haushalten in der Region – und obendrein fließt diese erneuerbare Energie in tolle Zukunftsprojekte wie H2ORIZON und Projekte des DLR.

Erleben Sie die Entstehung des Windparks Harthäuser Wald:

Grüner Wasserstoff

Der Windpark Harthäuser Wald umfasst 14 Windkraftanlagen und versorgt damit über 32.000 Haushalte. Aufgrund seiner Lage in unmittelbarer Nähe zum DLR-Standort Lampoldshausen entstand bereits 2012 die Idee, hier aus dem regenerativ erzeugten Strom mittels Elektrolyse Wasserstoff zu produzieren. Auf diese Weise entsteht aus Wind »grüner« Wasserstoff mit einer nahezu makellosen CO2-Bilanz.

Die Herausforderung dabei:

Wind ist nicht immer verfügbar, d.h. die Elektrolyse der Leistungsklasse 1 MW muss produzieren, wenn der Wind weht. Dieser so entstehende »grüne« Wasserstoff kann dann als Energieträger zur Energiespeicherung genutzt werden oder direkt als Kraftstoff bei Raketentriebwerken und Brennstoffzellenfahrzeugen zum Einsatz kommen.

Energie im Wandel der Zeit – Die Kraft des Windes

Es gibt viele Fakten, die für die Nutzung der Windkraft sprechen. Und die auch verdeutlichen, welche besondere Rolle der Windkraft bei der Energiewende im Zusammenspiel mit Wasserstoff zukommt.

Einige Fakten im Überblick:

  • Eine Windenergieanlage lässt sich im Gegensatz zu anderen Technologien restlos abbauen, ohne die Nachwelt zu belasten.
  • Eine Windenergieanlage erzeugt während ihrer Laufzeit bis zu 70 Mal so viel Energie, wie für ihre Herstellung und Entsorgung eingesetzt wird. Schon nach 3 Monaten bis einem Jahr hat sie sich energetisch amortisiert.
  • Bei einer durchschnittlichen Laufzeit von über 20 Jahren und den nahezu vollständigen Recyclingmöglichkeiten ergibt sich eine sehr positive ökologische Energiebilanz.
  • Eine Windenergieanlage ist flächenmäßig ein absoluter Minimalist: Sie benötigt nur 0,25ha Platz, um ein Jahr lang 2.000 Haushalte mit Strom zu versorgen. An Waldstandorten wird die darüber hinaus benötigte Fläche an anderer Stelle wieder aufgeforstet.